Homeoffice

Ich lebe im Homeoffice.
Ich koche und esse im Homeoffice.
Ich treibe Sport im Homeoffice.
Ich arbeite (so es etwas zu arbeiten gibt) im Homeoffice.
Ich coache meine Klienten im Homeoffice.
Ich gehe ins Kino im Homeoffice.
Ich treffe virtuell Menschen im Homeoffice (soweit diese noch Lust auf mehr Bildschirm haben).
Ich räume auf im Homeoffice.
Ich gönne mir Wellness im Homeoffice.
Ich shoppe regional im Homeoffice.
Ich schreibe Briefe, Karten, Mails im Homeoffice.
Ich feiere Gottesdienste im Homeoffice.

Ich lache, weine, schreie, flüstere, resigniere, schöpfe Hoffnung
… im Homeoffice.

Langsam schlägt mir der Lockdown aufs Gemüt.
Langsam …
doch ich halte durch im Homeoffice.
Ganz vorsichtig macht sich Hoffnung breit. Endlich sinken die Zahlen.

und während ich über Homeoffice nachdenke
Gott macht auch Homeoffice
nicht nur, wenn Corona wütet
nein jeden Tag
bei mir

/ak

Segen

Wir gehen durch Länder von Stadt zu Stadt
und folgen dem Stern mit seinem Schein.
Mit „Christus Mansionem Benedicat“
soll Gottes Segen auch bei Euch sein.
Christus segne dieses Haus und alle, die gehen ein und aus.

Im neuen … unser Rückblick

Goodbye 2020
Du warst ein turbulentes Jahr.
Voller Höhen und Tiefen.
Viele gute Menschen sind an einen anderen Ort gegangen.
Wir tragen unsere Masken seit diesem Jahr für jeden sichtbar.
Wir waren viel zu Hause und habe erlebt, wie es ist, ohne andere Menschen zu sein.
Wir haben aber auch intensive Gemeinschaft erleben dürfen, obwohl wir viel zu Hause waren. Dafür sind wir dankbar.
Das Jahr 2020 hat uns veränderter zurück gelassen als viele andere Jahre.
Wir geben keine Hand mehr zur Begrüßung.
Wir umarmen niemanden.
Das Traurige wie das Gute haben wir zurück in DEINE Hände, guter Gott gelegt.
2021 liegt nun vor uns. Vieles das mal alt vertraut war, werden wir hoffentlich wieder neu entdecken dürfen. Wir bleiben optimistisch.

Für Espresso.Church war das vergangene Jahr auch ein intensives Jahr.
Seit 1.1.2017 am Start
Seit März sind wir intensiver Tat für Tag für Euch da.
Seit April gibt es unseren Espresso-Talk.
Auch seit April unser Format „Ihr fragt. Wir antworten.“
Pfingsten haben wir in diesem Jahr mit Euch eine Pfingstnovene gebetet.
Seit Juni sind wir eine Privatinitiative
und damit auf Eure Unterstützung angewiesen.
Ab dem 5. Januar 2021 werden wir aus Kostengründen unser messengerdienst einstellen müssen. Das finden wir traurig, geht aber leider nicht anders.
Folgen könnt Ihr uns weiter per Mail oder auf Facebook oder auf Instagram – schreiben geht da auch immer – auch direkt an kontakt @ espresso . church

Am Abend des ersten Tages wünschen wir Euch einen guten Start in ein – hoffentlich – friedvolles Jahr 2021. Bleibt gesund!
Mathias und Angelika

weiter sagen

heute nacht habe ich dinge gesehen
du wirst es mir nicht glauben
es war so so so so
puh, ich weiß gar nicht, welche worte es beschreiben können
plötzlich war überall licht
erst eine klare stimme, die etwas von gott und einem kind erzählte
dann wurde es laut, aber schön
und dann war da ein stern …
da sind wir dann alle hin

wir fanden
ein kind in einer futterkrippe
umgeben von strahlendem licht, strahlenden eltern, ein Ochse und ein esel
außerdem waren viele kleine helfer da

wir fanden
gott auf der erde
und unseren glauben

Das Team der Espresso.church wünscht Euch eine gesegnete Weihnacht.
Mathias und Angelika

Sterne

Joseph hat, wie er grad erzählt, die ganze Nacht Ausschau gehalten …
und ich sofort: Nach Maria?!“
wieder schaut er mich so an –
„Nein, nach den Sternen“…

Sterne, soviel Zeit möchte ich auch haben,

und er erklärt was von Konstellationen
wie sie zuletzt vor 400 Jahren waren…
und damals…

Für ’ne spannende Konstellation,
brauch ich keine Sterne, da reichen mir Maria, Du und das Kind….

und ich frag mich auch heute –
Worauf habe ich mich da eingelassen – Gott!

/mm

Platz da?

Jetzt hat er ihn wieder,
diesen fragend nachdenklichen Gesichtsausdruck.

Fast vier Wochen ist er da,
wir reden über Gott und die Welt,
manchmal sehen wir uns kaum.

Und heute sagt er:
Sie kommt nun doch, Maria, Hochschwanger.
Ob mein Platzangebot des ersten Abends noch stehe…
Joseph redet weiter….
doch ich bin in Gedanken:
Er und Sie kein Problem,
aber wo hab ich Platz für ein Kind?

Ein Kind bei mir in meinem chaotischen Alltag, jetzt in der Pandemie…

Worauf habe ich mich da bloss eingelassen – Gott!

/mm

bereiten

Elisabeth meint, dass es bald so weit ist.
Sie will, dass ich genügend Holz hole.
Tücher liegen schon bereit.
Für mich ist es immer noch unfassbar, dass ich einen Sohn haben werde.
In meinem Alter. In Elisabeths Alter.
Gott macht es möglich.

Maria hat Elisabeth erzählt,
dass Gott der Vater des Babys ist.
Es soll auch ein Junge werden.
Joseph hat Maria trotzdem geheiratet – ohne zu zögern.
Er hatte keine Zweifel. So ganz anders als ich.

Es ist eine besondere Zeit.
Gott wirkt in seinem Volk leise, doch unübersehbar.
Im Gestern der Menschen
im Heute
und im Morgen.

Heute bereite ich dem Kind den Stall.

/ak

vorbereitet sein

ich bin dann schon mal da
man kann nie früh genug sein
hier soll es stattfinden
glaube ich zumindest

und wenn nicht hier – macht nichts
ER kommt auf jeden Fall in diese Welt
Ich kann auch ohne die anderen Halleluja und „Ehre sei Gott in der Höhe“ singen

wichtig ist nur
Ich bin da. Vorbereitet.

/ak